Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.


Work-Life-Care in Balance

Guten Tag,
Hilfsmittel wie eine Lesebrille erleichtern das Leben und helfen Ihnen dabei selbständig zu bleiben. Bei meinen Vorträgen und in Seminaren kommen immer wieder Fragen zu (Pflege-)Hilfsmitteln auf. Daraus ist dieser Newsletter entstanden.
Heute geht es um die Themen:

  • Hilfsmittel erleichtern - auch die Pflege zu Hause
  • In Balance bleiben - Tipps für den Alltag
  • Stressbewältigung für Beschäftigte mit und ohne Pflegeaufgaben

Hilfsmittel erleichtern - auch die Pflege zu Hause

Hilfsmittel können Selbständigkeit erhalten und den Pflegealltag erleichtern. Aber welche sind gut und wie bekommt man sie?
Im Sanitätshaus, bei Seniorenmessen, der Reha Care Messe oder in Zeitschriften für ältere Menschen werden Alltagshilfen und Hilfsmittel regelmäßig angepriesen. Dieser Markt wächst enorm. Suchen Sie einfach mal in einer Suchmaschine im Internet mit dem Begriff „Alltagshilfen“. Es immer wieder spannend zu sehen, was es alles an neuen Unterstützungshilfen gibt. Sie können sich kaufen, was Ihnen gefällt oder hilfreich ist. Manche Hilfsmittel werden von der Kranken- bzw. Pflegekasse bezahlt. Nicht alles, was es gibt, wird finanziert, sondern nur das medizinisch Notwendige. Für Pflegehilfsmittel muss mindestens der Pflegegrad 1 vorliegen.

Hintergrund
Die Krankenkasse zahlt, wenn das Hilfsmittel zur „Sicherung des Erfolges der Krankenbehandlung und zum Ausgleich der Behinderung“ dient. Bei der Pflegekasse stehen „Pflegeerleichterung, Linderung der Beschwerden oder Ermöglichung einer selbständigeren Lebensführung“ im Mittelpunkt.

Alle Hilfsmittel, die ein Arzt verordnen kann, sind im Hilfsmittelverzeichnis aufgelistet und belasten nicht das Budget des Arztes.

Der Weg zum (Pflege-) Hilfsmittel

  1. Das Hilfsmittel muss entweder vom Arzt verordnet oder vom Medizinischen Dienst der Krankenkassen (MDK) bei der Begutachtung als notwendig eingestuft werden.
  2. Im nächsten Schritt sollten Sie bei der Kranken- bzw. Pflegekasse nachfragen, ob sie zu einem Vertragspartner gehen müssen oder ob es einen Festzuschuss gibt und Sie sich z.B. das Sanitätshaus oder den Hörgeräteakustiker selbst aussuchen können.
  3. Mit der schriftlichen Verordnung geht es dann zum zuständigen Sanitätshaus/ Optiker oder Hörgeräteakustiker und in der Regel werden von dort aus Verordnung und Angebot an die zuständige Kasse geschickt, um die Bewilligung für das Hilfsmittel einzuholen. Falls das dort nicht übernommen wird, müssen Sie den Antrag (Verordnung und Angebot) selbst bei ihrer Krankenkasse stellen.
  4. Erst wenn die Bewilligung der Kranken- bzw. Pflegekasse vorliegt, wird das Hilfsmittel ausgesucht bzw. angepasst. Hilfsmittel müssen nicht immer neu sein. Wenn sie nicht angepasst werden müssen, können sie auch verliehen werden. Falls die Kasse den Antrag ablehnt, können Sie in Widerspruch gehen. Ihre persönliche Situation muss immer berücksichtigt werden.
  5. Manchmal bieten Sanitätshäuser „bessere“ Hilfsmittel an, bei denen dann die Mehrkosten selbst übernommen werden müssen. Dazu muss dann eine „Mehrkostenerklärung des Versicherten“ unterschrieben werden. Tipp: Testen Sie erst einmal das „Kassenmodell“ und kaufen Sie nur bei Bedarf ein teureres Hilfsmittel.
Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind.
Ab Pflegegrad 1 bekommen Pflegebedürftig einen monatlichen Zuschuss in Höhe von maximal 40,- Euro für Pflegehilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind. Hierzu gehören: Saugende Bettschutzeinlagen zum einmaligen Gebrauch, Schutzbekleidung/ Schutzschürzen, Einmalhandschuhe, Desinfektionsmittel für Hände, Desinfektionsmittel für Flächen, Mundschutz und Fingerlinge.

Der Weg zum Pflegehilfsmittel, das verbraucht wird
  1. Hier reicht ein direkter Antrag auf Kostenübernahme bei der Pflegekasse.

  2. Mit der Bewilligung wird Ihnen die Pflegekasse mitteilen, wie der weitere Ablauf ist. Entweder gibt es Vertragspartner, bei denen Sie kaufen müssen oder Sie können sich die Apotheke oder den Drogeriemarkt selbst aussuchen. Mittlerweile gibt es auch Anbieter bei denen man direkt im Internet bestellen kann und die dann monatlich ein Päckchen mit allem, was benötigt wird schicken.

  3. Die Belege vom Einkauf müssen bei der Pflegekasse eingereicht werden und danach wird der Betrag bis zu einer Höhe von 40,- Euro erstattet. Manche Kassen verzichten nach ein paar Monaten auf die Belege, wenn sich zeigt, dass der Bedarf gleichbleibend ist. Dann wird der benötigte Betrag pauschal überwiesen. Erkundigen Sie sich bei Ihrer Pflegekasse.


Thema des nächsten Newsletters
Umbau der Wohnung bzw. Umzug in eine barrierefreie Wohnung und Finanzierung von Fahrtkosten

Dies & Das

Die Zeitung „Angehörige pflegen“ erscheint vierteljährlich. Hier werden regelmäßig spannende Themen und Inhalte, die für pflegenden Angehörige interessant sind präsentiert. Unterschiedliche Pflegehilfsmittel werden auch regelmäßig vorgestellt.

kostenfreie Bestellmöglichkeit in NRW

kostenpflichtige Bestellmöglichkeit andere Bundesländer

Versicherte der BARMER bekommen die Zeitung kostenlos in ihrer Geschäftsstelle.


In Balance bleiben - Tipps für den Alltag

Bewegung - Bewegung - Bewegung

Jetzt lockt der Frühling und es fällt uns wieder leichter vom Sofa hoch und in Bewegung zu kommen. Wie bewegen Sie sich am liebsten? Joggen, Walken, Schwimmen gehen, Rad fahren oder einfach nur spazieren gehen. Jede Form der Bewegung ist besser, als nur zu sitzen.

Machen Sie sich doch einen Wenn-Dann-Plan, damit die Bewegung im Alltag nicht untergeht.
Wenn ich nach Hause komme, dann…
Wenn ich Mittagspause machen, dann…
Wenn ich am Samstag ausgeschlafen habe, dann...

Wenn ich zu Abend gegessen habe und bevor ich mich aufs Sofa setze, dann gehe ich noch eine Runde um den Block.

Für alle, die pflegen und es nicht mehr zum Sport- oder Entspannungskurs schaffen, bietet die Unfallkasse NRW im Internet Videos mit Ausgleichs- und Entspannungsübungen an.

Unfallkasse NRW - Übungen

Aus meinem Unternehmen - Work-Life-Care in Balance

Stressbewältigung für Beschäftigte mit und ohne Pflegeaufgaben

Stress ist für uns alle ein Thema. Bei Menschen, die Beruf und Pflege vereinbaren müssen potenziert sich der Stress enorm. Damit werden die Beschäftigten mit Pflegeverantwortung immer häufiger als Zielgruppe für das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) erkannt. Ich freue mich, dass ich nun als Trainerin für den Stressbewältigungskurs nach der Methode von Meichenbaum durch die Zentrale Prüfstelle Prävention zertifiziert bin und biete diesen zweitägigen Kurs in Unternehmen an. Zielgruppe können alle Beschäftigten aber vor allem auch diejenigen mit Pflegeverantwortung sein.

Ist das Angebot interessant für Ihr Unternehmen oder Ihre Behörde?
Gerne schicke ich ihnen nähere Informationen oder erstelle Ihnen ein konkretes Angebot – rufen Sie mich
einfach an: 02361 - 98 18 340 oder mailen Sie mir: dialog@niewohner.de

Während des Winters war es mir auf dem Fahrrad häufig zu kalt, also bin ich mit dem Bus  zum Büro gefahren oder habe mich bringen lassen und bin abends dann zurück 40 Minuten gelaufen. Jetzt freue ich mich wieder aufs Radfahren - nachdem die Reifen an meinem Fahrrad wieder aufgepumpt sind, fällt mir die Fahrt ins Büro auch wieder viel leichter.
Herzliche Grüße
Silke Niewohner

Impressum © 2018
Silke Niewohner, Coaching, Beratung Fortbildung Nordstraße 7, 45657 Recklinghausen (ViSdP) 
Telefon 02361- 9818340 oder 0170 – 48 90 649
dialog@niewohner.de                 
www.niewohner.de            
Alle Rechte vorbehalten. Alle Angaben ohne Gewähr.
Alle Bilder: pixabay.
Bei Anregungen und Fragen schreiben Sie mir an: dialog@niewohner.de.
Wenn Sie ganze Beiträge oder Zitate verwenden möchten, freue ich mich darüber und bitte Sie darum den Link und meinen Namen zu nennen. Vielen Dank dafür!
Alle Angaben wurden sorgfältig zusammengetragen und geprüft. Bitte haben Sie Verständnis, dass ich für die Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhalts keine Gewähr übernehmen kann. Für Anregungen und Hinweise bin ich stets dankbar.

Wenn Sie diese E-Mail (an: ute.zimmermann@tu-dortmund.de) nicht mehr empfangen möchten, können Sie diese hier kostenlos abbestellen.

 

Coaching - Beratung - Fortbildung
Silke Niewohner
Nordstr. 7
45657 Recklinghausen
Deutschland

02361-9818340
dialog@niewohner.de